Druckerpatronen und Tonerkartuschen richtig entsorgen

Tintenpatronen mit integriertem Druckkopf
Patronen, in denen der Druckkopf gleich integriert ist, stellen ein begehrtes Gut dar. Vor allem, wenn es aufgrund der patentrechtlich geschützten Druckkopftechnologie keine oder kaum kompatiblen Nachbauten gibt, lässt sich mit leeren Patronen durchaus noch Geld verdienen. Dies gilt vor allem für Originalpatronen von HP, Canon oder Lexmark, die Ihnen praktisch jeder Anbieter von Refill-Patronen gerne abkauft. Jeder Druckerhersteller, der eigene Patronen mit integriertem Druckkopf im Angebot hat, bietet zudem einen kostenfreien Recycling-Service an, über das die leeren Patronen entsorgt werden können. Wem auch das zu aufwendig ist, der sollte seine Druckerpatronen entweder über die Wertstofftonne (noch nicht in allen Kommunen verfügbar) oder die Gelbe Tonne zur Wiederverwertung geben.
Tintenpatronen ohne Druckkopf
Diese Patronen bestehen in der Regel nur aus dem reinen Tintentank - bei neueren Modellen ist immer öfter auch ein Mikrochip dabei, der (so die Darstellungsweise der Hersteller) vor allem eine möglichst genaue Füllstandskontrolle ermöglichen soll. Dass mit diesem Chip immer öfter versucht wird, ein Wiederbefüllen zu verhindern, spricht hingegen eine andere Sprache. Diese Patronen lassen sich kaum zu Geld machen und sollten über das Recycling-System des Herstellers bzw. die Wertstoff- oder Gelbe Tonne entsorgt werden.
Tonerkartuschen
Etwas strenger sind die Regeln für Tonerkartuschen. Solange er nicht auf dem Papier verschmolzen wurde, stellt Toner ein nicht ganz unbedenkliches Material dar, das auf keinen Fall über den normalen Hausmüll entsorgt werden darf. Ein Toner verursacht Feinstaub und gilt als gesundheitlich bedenklich. Praktisch jede leere Tonerkartusche lässt sich zu Geld machen und an Refill-Anbieter verkaufen. Wer das nicht möchte, sollte die kostenlosen Rücknahmesysteme der Hersteller nutzen oder leere Kartuschen bei seinem Händler vor Ort abgeben.