Die korrekte Funktionsweise der Druckerpatrone erkennen

- Neue Druckerpatrone
- Sie haben Tinte nachgefüllt
- Der Drucker wird nur sporadisch genutzt
- Der Düsentest
- Die eigene Testseite
Neue Druckerpatrone
Bei neuen Patronen – egal ob Originaltinte, Refill-Patrone oder kompatibler Nachbau – ist es nur dann sinnvoll, die Funktionsweise der Patrone zu überprüfen, wenn der Drucker längere Zeit nicht genutzt wurde oder das Haltbarkeitsdatum der Patrone überschritten wurde (bei Patronen mit integriertem Druckkopf natürlich nur bei Überschreitung des Haltbarkeitsdatums).
Sie haben Tinte nachgefüllt
Wenn Sie zum ersten Mal nachfüllen – vor allem wenn es dabei um eine Kombipatrone mit drei Farben geht, kann Ihnen ein Funktionstest Aufschluss darüber geben, ob Sie alles richtig gemacht haben. Ansonsten empfiehlt sich ein Test bei Patronen mit integriertem Kopf, die öfter als 3-mal nachgefüllt wurden und bei Patrone, die bis zum letzten Tropfen leergedruckt wurden, um Beschädigungen am Druckkopf zu erkennen.
Der Drucker wird nur sporadisch genutzt
Wenn Sie den Drucker über einen längeren Zeitraum nicht genutzt haben, kann ein Funktionstest Aufschluss darüber geben, ob Tinte in den Düsen eingetrocknet ist. Wenn Sie eher selten drucken, sollten Sie wenigstens einmal pro Woche eine geeignete Testseite drucken, um ein Eintrocknen zu verhindern (je nach Aufstellungsort des Druckers und der Umgebungstemperatur kann ein häufigeres Drucken notwendig sein).
Der Düsentest
Jede Druckersoftware bietet einen Düsentest an, um die korrekte Funktionsweise von Druckkopf und Tintentransport zu prüfen. Zu finden ist es meist im Menü Werkzeuge/Utilities Ihrer Druckersoftware. Anhand des Ausdrucks können Sie erkennen, ob alle Farben ordnungsgemäß gedruckt werden. Doch Vorsicht! Viele Drucker kombinieren den Düsentest gleich mit einer kompletten Druckkopfreinigung – und die verbraucht eine große Menge der teuren Tinte!
Die eigene Testseite
Eine eigene Testseite erfüllt den gleichen Zweck. Dazu benötigen Sie lediglich ein Textverarbeitungsprogramm. Erstellen Sie einen kurzen Block aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Fügen Sie für jede der zu prüfenden Farbe eine Kopie dieses Blocks als eigenständigen Absatz in das Dokument ein und weisen Sie jedem dieser Absätze eine Farbe zu. Foto: Fotolia.de